
Das Aachener Projekt mit dem Namen „Wohnduo“ entstand aus der Initiative des Bündnis für Familie in Kooperation mit den Bündnispartnern aus RWTH, FH, KFH und der Leitstelle Älter werden in Aachen. Angesiedelt ist „Wohnduo“ für ein Jahr an die Gleichstellungsstelle der RWTH Aachen und wird durch „Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“ gefördert.
„Wohnen für Hilfe“ beruht auf der Idee der nachbarschaftlichen Hilfe. Es handelt sich dabei um den Austausch von Dienstleistungen. Älter werdende Menschen bieten frei verfügbaren Wohnraum in ihrer Wohnung oder ihrem Haus an und von ihren jungen Wohnpartnern erhalten sie dafür Unterstützung im Alltag.
Die Vorteile des Wohnduos sind vielseitig. Der älteren Generation wird dadurch ermöglicht, länger in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Die Studierenden sparen an Mietkosten dank der günstigen Wohnmöglichkeit: In der Regel wird ein m² mit einer Stunde Unterstützung verrechnet. Hinzu kommt eine Nebenkostenpauschale. Für die ältere Generation bedeutet es auch Ersparnis, denn Ausgaben für externe Hilfe können durch die Unterstützung vermieden werden.
Neben diesem Ziel, werden durch ein Wohnduo der Austausch und die Solidarität zwischen den Generationen gefördert. Die geknüpften Kontakte sind das beste Mittel gegen Isolation. Die Studierenden werden schneller integriert in das hiesige Leben und erweitern ihre Sozialkompetenzen. Die älter werdenden Menschen bleiben der jüngeren Generation verbunden.
„Wohnen für Hilfe“ ist gelebter Dialog zwischen den Generationen und ein Gewinn für beide! „Wohnen für Hilfe“ – Projekte existieren bereits in Frankfurt, Freiburg, Gießen, Karlsruhe, Köln, Mainz, Marburg, München, Münster und Stuttgart.
Kontakt:
Projektleiterin Maryvonne Toulemont
Karmánstr. 9
52062 Aachen
3. Etage
Telefon: 0241/80 93578
E-Mail: wohnduo@rwth-aachen.de
Webseite: www.rwth-aachen.de/wohnduo



