Zur neuen „HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften“ gehören neben der Hochschule Darmstadt und der FH Aachen auch die Hochschulen für Technik und Wirtschaft in Berlin und Dresden, sowie die Hochschulen Esslingen und Karlsruhe. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag wurde in Darmstadt unterzeichnet.
Die Hochschule Darmstadt initiierte die Allianz und suchte vor allem nach Hochschulen mit einem technisch ausgeprägten Schwerpunkt. Die Kooperationsgespräche mit der FH Aachen liefen seit einem Jahr
Ziel der Allianz ist es, die Stellung der Ingenieure von den beteiligten Fachhochschulen auf dem Arbeitsmarkt auszubauen. Dabei spielt der Kontakt zu Arbeitgebern eine wichtige Rolle. Zweidrittel der deutschen Ingenieure werdend derzeit an Fachhochschulen ausgebildet. Die Allianz soll ein gemeinsames Organ der FH-Ingenieure darstellen. Eine Geschäftsstelle ist eingerichtet, eine Internetpräsenz in Arbeit.
Auch sind Arbeitsgruppen und gemeinsame Projekte im Maschinenbau, der Elektrotechnik und bei der Internationalisierung der Studiengänge geplant. Ein großes Ziel ist es, es zu ermöglichen, dass E-Technik Studierende Module an allen sechs FHs belegen können. Gespräche zu diesem Thema mit den Studentenwerken sind geplant. Ferne sind gemeinsame Masterstudiengänge geplant, daneben weitere Forschungsprojekte und „Summer-schools“, also Lehrgänge in den Semesterferien.
Die Allianz vertritt derzeit somit knapp 47.000 Studierende an den sechs FHs.



