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Jeder muss für seine Fehler zahlen, oder doch nicht?


Ein Kommentar zum Artikel: Innenhof des Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik von Studenten besetzt!

Irgendwer hat hier eindeutig einen Fehler gemacht, da sind sich mittlerweile alle einig, aber wie wird darauf reagiert? Nach unserer Auffassung und der unserer Kommilitonen eindeutig falsch.
Aber um nicht nur zu kritisieren, mal ein Vorschlag:

Wie wäre es, eigene Ressourcen zu nutzen und so etwa zum Beispiel ein fachbereichsübergreifendes Projekt zu erstellen? Warum muss mit so etwas ein Designbüro beauftragt werden, wo es an unserer Hochschule Architekten, Designer, Bauingenieure, Schweißfachingenieure und so weiter gibt? Möglicherweise, weil für interdisziplinäre Projektarbeiten keine ECTS Punkte vorgesehen sind oder vielleicht eher, weil es Irgendjemand als gute Idee erachtet, aus Studiengebühren ein Konjunkturpaket zu schnüren und die heimische Wirtschaft anzukurbeln?

Gerade eine Hochschule, welche forschen und entwickeln soll und dann auch noch den Anspruch hat, praxisorientiert auszubilden, soll wieder einmal nicht in Lage sein, für den eigenen Bedarf tätig zu werden?!

Wenn man in einem solchen Kontext ernsthaft mit Studierenden über Studiengebühren diskutieren will, dann doch bitte in einem der Hochschule “Gebührlichen” Rahmen. Denn gegen Projektarbeiten, bei denen am Ende auch noch kostengünstige und ansprechende Sitzmöglichkeiten übrig bleiben, welche das Label “designed and manufactured by FH-Project: better living“, hat sicherlich niemand etwas einzuwenden.

Sollte sich dennoch gegen alle Widerstände der kommerzielle Einkauf aller Leistungen dieses Projektes betreffend durchsetzen, zahlen für diesen Fehler sicherlich die Falschen!

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