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Hochschulwahlen 2014

Wahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

Die alljährlichen Hochschulwahlen finden dieses Jahr vom 19. bis 23. Mai an der FH Aachen statt. In diesem Zeitraum werden Mitglieder für Gremien wie beispielsweise dem Fachschaftsrat, dem Studierendenparlament oder dem Senat gewählt.

Die Wahlkampagne des AStA möchte dir die Gelegenheit geben Teil des zukünftigen Nachwuchs dieser Gremien zu werden. So kannst du aktiv im politischen Leben der Gremien mitwirken und bestimmen.

Damit du Ideen und Vorschläge für die FH optimal umsetzen kannst, laden wir dich ein. Unser hochschulpolitisches Einführungsseminar zu besuchen. Wenn du motivierst bist Dinge in der FH zu verändern und zu bewegen, dann kandidiere für die Hochschulwahlen 2014.

„Du bist die Lösung!“

Denn wer kennt zukünftige Arbeitsfelder besser als wir, die Studierenden der FH? Wie leben die Hochschulrealität jeden Tag und wissen was für uns Studierenden wichtig ist.

Auf www.wahlen.fh-aachen.org kannst du dich über die Wahl und deiner Kandidatur informieren. Auf der Webseite stellen sich die WahlbotschafterInnen der verschiedenen Standorte vor. Sie dienen euch als AnsprechpartnerInnen bei Fragen zur Wahl und der Arbeit in den unterschiedlichen Gremien. In kleinen Video-Interviews stellen sie euch die Arbeit und wichtige Arbeitsfelder für die nächste Amtszeit kurz vor.

Wenn du Interesse hast in einem der Gremien mitzuarbeiten und dein Recht auf Mitbestimmung wahrzunehmen, kandidiere für die kommenden Wahlen.

So und nun zum hochschulpolitischen Einführungsseminar. Auf dem Seminar wirst du optimal auf die Gremienarbeit vorbereitet. Es warten viele lehrreiche Workshops zu Themen wie „Qualität des Studiums“ oder „Projektmanagement“ auf dich. Das diesjährige HoPE findet vom 29. Mai bis zum 1. Juni in der Jugendherberge Schleiden-Gemünd statt und ist für dich kostenlos. Melde dich noch heute unter www.wahlen.fh.aachen.org/hope/ an.


Menschenrechte gegen rechte Menschen

Am 29. März hat die Partei „Die Rechte“ einen Demonstrationszug „gegen Multikultur“ vom Aachener Hauptbahnhof in die Innenstadt angekündigt.

Die demokratischen BürgerInnen der Stadt Aachen haben sich bereits formiert um dieser Kundgebung entgegenzustehen. Sie wollen zeigen, dass rechtsextremes Gedankengut keinen Platz in dieser Stadt hat. Frei nach dem Motto „Wir sind Aachen, Nazis sind es nicht!“, hat der „Lokale Aktionsplan gegen Rechtsextremismus“ eine Gegendemonstration angemeldet, welche am späten Nachmittag des 29. März beginnen soll.

Aktuelle Ereignisse wie die NSU-Mordserie, oder das Erstarken nationalistischer Kräfte in den demokratischen Strukturen der Bundesrepublik und Europas, zeigen dass Rechtsextremismus immer noch ein erstzunehmendes Problem in unserer Gesellschaft darstellt.

Rechtsextremismus ist gerade in der Umgebung von Aachen ein Problem: Rechts gesinnte Menschen organisieren sich in Vereinigungen wie der inzwischen verbotenen Kameradschaft Aachener Land (KAL) oder neuerdings der Partei „Die Rechte“. Auch in studentischen Kreisen wird gerade in Aachen das Blendbild der „deutschnationalen Leitkultur“ in zahlreichen Studentenverbindungen und Burschenschaften gelebt.

Die Studierendenschaft unserer Hochschule setzt sich aus Menschen der unterschiedlichsten Herkunft und Kulturkreise zusammen. Wir sind eine international ausgerichtete Hochschule, in der Freiheit, Respekt, Vielfalt und Weltoffenheit gelebt werden. Wir leisten unseren Beitrag am gesamtgesellschaftlichen Auftrag zur Bekämpfung von Rechtsextremismus durch Bildung und vorgelebte Demokratie.

Wir rufen alle Studierenden der FH Aachen zu aktiver Toleranz auf. Demokratie braucht eure Stimme, auf der Straße und an der Urne.

Wenn du dich dem AStA anschließen möchtest, kannst du am Freitag um 14 Uhr mit uns Banner malen. Am Samstag treffen wir uns um 16:45 am AStA in der Stephanstr. 58-62 und ziehen dann mit dem Banner zum Hauptbahnhof.

Wir sind Aachen, Nazis sind es nicht!

https://www.facebook.com/events/676258942440471/


Russisch Roulette um Aachens Kulturszene

Es geht heiß her. Seit Monaten lodert ein Schwelbrand in Aachens Kultur- Club- und Musikszene. Mit dem anstehenden (Ver)kauf der Bunker in der Goffart- und Junkerstraße wurde vor kurzem kräftig Benzin ins Feuer gegossen. Die Diskussion um ein befürchtetes Aussterben der Alternativen Kultur in der Kaiserstadt explodiert. Die Bunker sollen noch in diesem Jahr den Besitzer wechseln. Seit Jahren lässt sich ein Trend beobachten der Wirte, Clubbesitzer, Künstler, Musiker und Gäste gleichermaßen aufschrecken lässt. Aachen stirbt aus, so die Befürchtung vieler. In den letzten Monaten mussten viele Veranstaltungsorte, Kneipen und was alles dazu gehört teilweise erhebliche Einschnitte hinnehmen oder gar ganz schließen: Königskeller, Malteserkeller, Aoxomoxoa, Jakobshof, Last Exit, Stairs, FiftyFive, New Water. Die Liste ist lang. Einige konnten neue Standorte finden, viele suchen noch, viele stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Das Fass zum Überlaufen brachte Anfang des Jahres die Meldung, dass die Bundesimmobilienagentur die Bunker in der Junker- und Goffartstraße verkaufen möchte. Die Bunker sind das vielleicht prominenteste Beispiel in der langen Liste der Betroffenen. Bis heute mobilisierten sich 15000 Personen in einer Facebookgruppe zum digitalen Protest gegen den Abriss der Bunker. Schon im letzten Jahr machte sich eine übergreifende Initiative auf Facebook breit, die ein Bild der Aachener FraktionsführerInnen mit dem Schriftzug „Macht mal Lärm in dieser Stadt“ überpinselt und allgemein gegen das Kultursterben ankämpfen möchte.

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Seminar für Hörende und Gehörlose

Das Hörgeschädigtenzentrum Aachen bietet am Samstag, 15. Februar von 9.00 bis 16.30 Uhr in Zusammenarbeit mit dem “SignGes Kompetenzzentrum für Gebärdensprache und Gestik” das Seminar “Interkulturelle Kommunikation zwischen Gehörlosen, Schwerhörigen und Hörenden” an. Mehr Informationen gibt es unter 0241/ 159545. Die Kosten betragen 5€.


Stellenauschreibung – KassenprüferIn Haushaltsjahr 2012/13

Für die Kassenprüfung des Haushaltsjahrs 12/13 (1.9.12 bis 31.12.13) suchen wir innerhalb der Studierendenschaft eineN KassenprüferIn. Die Aufgaben eines/r Kassenprüfers/in bestehen darin eine Kassenbestandsaufnahme durchzuführen sowie die Prüfung der einzelnen Buchungsvorgänge vorzunehmen. Anschließend ist ein Kassenprüfbericht anzufertigen, der dem Studierendenparlament als Vorlage für die Entlastung des AStA dient. Voraussetzung hierfür ist, dass Du an der Fachhochschule Aachen studierst. Als Nachweis dient eine aktuelle Studienbescheinigung. Ausgeschlossen sind Studierende die Mitglied im AStA sind oder im betreffendem Haushaltsjahr waren, oder im anderen Zusammenhang während des Haushaltsjahrs Aufwandsentschädigungen von der Studierendenschaft erhalten haben. Außerdem ist es notwendig, dass Kenntnisse in der kameralistischen Buchhaltung vorhanden sind.

Bewerbungsschluss ist der 26.02.14. Bitte sende Deine Bewerbung an finanzen@asta.fh-aachen.org

Zur Entschädigung wird eine Aufwandsentschädigung von 200 Euro€ gezahlt.


186 neue Wohnheimsplätze am Campus Jülich

Bild Wohnheim

1-Zimmer Apartment im neuen Solar-Campus II. Foto: Studentenwerk Aachen

Nach rund 16 Monaten Bauzeit können im März die ersten Zimmer des neuen “Solar-Campus II” Wohnheims in Jülich bezogen werden. 189 neue Wohneinheiten werden am Ende entstehen. Einzelapartments, 2-Zimmer Wohnungen, WG-Zimmer und 3 Barrierefreie Zimmer werden das Wohnangebot des Studentenwerkes erweitern. Die Preise gestalten sich moderat. 420 Euro werden für ein 2-Zimmer Apartment fällig. Alle weiteren Angebote werden für 310 Euro monatlich angeboten. ”Unsere Aufgabe ist es, die Studierenden zu unterstützen, und nicht, sie noch weiter finanziell zu belasten” sagt Dirk Reitz, Geschäftsführer des Studentenwerks.

Das Wohnheim punktet vor allem mit seiner optimalen Lage direkt neben dem Campus. Ein Gemeinschaftsraum, Fitnessbereich, Sauna, Grillplatz, Wasch- und Fahrradkeller und ein Beachvolleyballfeld stehen den BewohnerInnen zur Verfügung.

Das Studentenwerk stellt einen Informationsflyer mit Bilder und näheren Beschreibungen der einzelnen Zimmer zur Verfügung. Dort gibt es auch alle nötigen Kontaktinformation zur Bewerbung auf eines der Zimmer.

Infoflyer


Stellungnahme zum Hochschulzukunftsgesetz

In den vergangenen Jahren wurde auf mehreren Ebenen an der Novellierung des Hochschulgesetzes NRW gearbeitet. Der AStA der FH Aachen hat den gesamten Prozess in mehreren Foren und Diskussionsrunden kritisch und konstruktiv begleitet. Entgegen vieler in der aktuellen Presse verbreiteten Stellungnahmen von Seiten der Hochschulleitungen und der Wirtschaft sehen wir sehr wohl einen dringenden Bedarf, das Gesetz an die Realität anzupassen.

In dem aktuellen Entwurf gibt es einige sehr positive Ansätze.

Unter anderem gibt es den Ansatz einer Friedensklausel, die Verpflichtung verantwortungsvoll und nur in begründeten Fällen auf Tierversuche zurückzugreifen und die Stärkung der Interessen der Studierenden in den akademischen Gremien. Ebenso wurden die Regelungen zu Anwesenheitspflichten verbindlich in das Gesetz aufgenommen. Gerade für Studierende, die neben dem Studium arbeiten müssen, ist eine gesetzliche Regelung zu Teilzeitstudiengängen sehr zu begrüßen. Leider bleiben auch eine ganze Reihe an Neuerungen hinter unseren Erwartungen und Forderungen zurück. Zusätzliche dazu gibt es neue Ideen, die noch deutlich weiter in das Studium eingreifen, als es das bisherige Gesetz vorgesehen hat. Eine weitere Zementierung von Zwangsexmatrikulationen lehnen wir strikt ab.

In vielen Punkten ist sich der AStA der FH Aachen mit den Studierendenvertretungen in ganz NRW einig. Entsprechend wurde an einer gemeinsamen Stellungnahme gearbeitet. Die vollständige Stellungnahme des AStA findet ihr hier:

Stellungnahme HZG AStA FH Aachen

 


BAföG-Beratung fällt aus

Auch wir schreiben Klausuren. Deshalb müssen die beiden BAföG-Beratungen am 3. und 10. Februar leider ausfallen. Ihr erreicht uns und ganz speziell die BAföG-Beratung natürlich weiterhin unter soziales@asta.fh-aachen.org. Während der Klausurphase versuchen wir euch dort möglichst weiterzuhelfen. Ab dem 17. Februar findet die Beratung wieder wie gewohnt Montags zwischen 15 und 17 Uhr statt.


Finanziert mit Studienbeiträgen. Das fanden die Studierenden richtig gut.

Foto: Christian Wolf | www.jugendfotos. de | CC-Lizenz(by-nc)

Foto: Christian Wolf | www.jugendfotos. de | CC-Lizenz(by-nc)

Am vergangenen Donnerstag ließ sich Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen, in einem Interview in der Aachener Zeitung wie folgt zitieren: “Ich bin deswegen auch ein Freund der Studienbeiträge. Wir haben mit ihnen einen Investitionsstau wettmachen können. Wir konnten die besten Geräte anschaffen und haben ein Zettelchen draufgeklebt: Finanziert mit Studienbeiträgen. Das fanden die Studierenden richtig gut.“

Das nicht nur die Studierenden der FH Aachen, sondern auch aller anderen Hochschulen der Republik die Studiengebühren “richtig gut” fanden, haben sie bereits 2009 bei Massenprotesten im gesamten Bundesgebiet deutlich gemacht. Die Freude war so groß, dass Hörsäle vereinzelt gewaltsam durch die Polizei geräumt werden mussten, weil sich Studierende nicht von den tollen neuen Geräten mit den lustigen Aufklebern trennen konnten. Es wird bis Herbst 2014 dauern, bis Studiengebühren in sämtlichen Bundesländern wieder abgeschafft werden. Das ärgert uns natürlich sehr. Die Frustration ist so groß, dass in Deutschland noch nie so viele junge Menschen ein Studium aufnehmen wollten wie zum Wintersemester 2013.

Natürlich haben Studiengebühren dafür gesorgt, dass an deutschen Hochschulen zusätzliche Investitionen getätigt werden konnten. Das kann Herr Baumann finden wie er möchte und es steht ihm selbstverständlich frei für Studiengebühren zu werben und eine zusätzliche Finanzierung der FH Aachen anzustreben. Seine Behauptungen, die Studierenden würden dies gutheißen, möchten wir als VertreterInnen der 12000 Studierenden der FH Aachen aber scharf kritisieren. Zu keinem Zeitpunkt hat sich die Studierendenschaft hinter irgendeine Form von Studiengebühren gestellt. Studiengebühren sind und waren ein Mittel zur sozialen Spaltung, indem sie weniger gut gestellten Studierwilligen den Zugang zu einer Hochschulausbildung versperren.

Die Studierendenschaft weist diese Unterstellung weit von sich und unterstreicht deutlich, dass wir jede Art von Bildungsgebühren ablehnen. Alle Menschen müssen freien Zugang zu Bildung haben! Natürlich freuen sich Studierende über – meist längst überfällige – Investitionen in den Laboren der FH Aachen, allerdings nicht auf Kosten einer Zugangsbeschränkung über das Vermögen.

 Es widert mich an, dass ich an einer Hochschule studiere, die sich als Freundin von Studiengebühren gibt. Was die Studierenden tatsächlich von Studiengebühren halten, haben sie 2009 auf den Straßen von Aachen demonstriert.” – AStA Vorsitzender Andreas Jendrzey

Studiengebühren führen zur sozialen Selektion, sie verhindern Bildungsaufstieg und schaden dadurch der Gesellschaft. Auf seiner Neujahrsansprache zu Beginn der Woche verkündete Baumann, dass es finanziell um die FH ganz gut stünde. Dass er sich nicht zu Schade ist, im öffentlichen Diskurs trotzdem für Studiengebühren zu werben und damit für soziale Ausgrenzung plädiert, spricht Bände.


„Ist Syrien noch zu retten?“

Er dauert nun schon drei Jahre. Der Bürgerkrieg in Syrien gegen Präsident Baschar al Assad bei dem jeden Monat Tausende Menschen ums Leben kommen. Ein Viertel der syrischen Bevölkerung ist auf der Flucht, denn die Menschen sind bedroht durch ständige Lebensgefahr, Hungersnöte und einen harten Winter.

In Genf sollen die Verhandlungen eine politische Lösung für den Bürgerkrieg in Syrien bringen. Die internationale Friedenskonferenz beginnt am 22. Januar 2014 in Genf. Viele Syrer haben nun Hoffnung auf eine bessere Zukunft!

Am 17. Januar 2014 um 18.00 Uhr findet in der katholischen Kirchengemeinde St. Josef und Fronleichnam Bürgerzentrum, Schleswigstraße 15, 52068 Aachen eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ist Syrien noch zu retten? Genfer Verhandlungen: ferne Hoffnung oder konkrete Möglichkeit…“ statt.

Moderation

Dr. E.Crome, Rosa Luxemburg Stiftung

Diskutanten

Haytham Manna, Auslandsprecher des National Co-ordination Body for Democratic Change

Salih Müslim, Vorsitzender der kurdischen PYD (Partei der demokratischen Einheit)

Salah-Aldin Siedo, aus Syrien, Autor, Studium der Orientalistik und Islamwissenschaften

Wilhelm Langthaler, Mitbegründer der Initiative für eine politische Lösung peaceinsyria.org

Huda Zein, Dozentin an der Universität Köln, ehem. Mitglied des National Co-ordination Body for Democratic Change NCB, Mitglied des >>Verein der syrischen Frauen<<

Dr. Leo Gabriel, Sozialanthropologie und Mitglied des Internationalen Rates des Weltsozialforums

Veranstalter ist die Initiativ e.V, International Peace Initiative for Syria, Kurd Akad e.V Netzwerk kurdischer AkademikerInnen Aachen